Grundversorgung in der Schweiz – eine Erfolgsgeschichte

Service Public in der Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte. Standard und Qualität der Service public-Leistungen sind sehr hoch – auch im internationalen Vergleich. Die Schweiz hat in den 1990er-Jahren mit viel Augenmass und Geschick die Weichen für den heutigen Service public gestellt – nicht zu viel Liberalisierung und dennoch kein zu starres Korsett für die Unternehmen. Andere Länder beneiden uns um dieses weitere Kapitel der Schweizer Erfolgsgeschichte.

Vom Staatsbetrieb zum modernen Unternehmen

In den 1990er-Jahren wurden die SBB und die damalige PTT einer Reform unterzogen, weil sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (rasante technologische Entwicklung, Internationalisierung, neue Kundenbedürfnisse) nicht mehr gewappnet waren. Die Politik beschloss, den Unternehmen mehr Handelsfreiheit zu gewähren. Um die Grundversorgung in allen Regionen aber weiterhin zu gewährleisten, wurde der Grundversorgungsauftrag an die Service public-Unternehmen durch Gesetze und Verordnungen sichergestellt.
Mit den Reformen haben sich die Staatsbetriebe zu modernen Unternehmen gewandelt. Die grossen Servicepublic-Unternehmen verbleiben auch heute noch ganz (SBB, Post) beziehungsweise mehrheitlich (Swisscom) in den Händen des Bundes. Dank mehr Handlungsspielraum sind sie aber gut gewappnet, um heutige und künftige Herausforderungen zu meistern.

Die Leistungen und die Qualität der Grundversorgungsdienstleistungen wurden in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die Grundversorgung ist heute in der Schweiz – und insbesondere im internationalen Vergleich – auf sehr hohem Niveau. Um nur einige Beispiele zu nennen: Kein anderes Land kennt ein so dichtes Netz an öffentlichem Verkehr – in der Schweiz ist jede Ortschaft durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. A-Post-Briefe werden über Nacht quer durch die ganze Schweiz von Genf bis ins Val Müstair transportiert. Jede Haushaltung und jedes Unternehmen in der Schweiz hat Anrecht auf eine Breitbanderschliessung mit einer Download-Kapazität von mindestens 2 MBit/s– das ist europaweit der absolute Spitzenwert.

Mehr zum Thema:
Artikel von Hans Werder, ehemaliger Generalsekretär des UVEK: Guter Service public – ein Markenzeichen der Schweiz

LITRA Studie «Angebot und Preise des Schweizer öffentlichen Verkehrs im europäischen Vergleich»

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Helene Spiess, Gemeinderätin Buochs OW, FDP

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